Anmeldung von Kindern - Samordningsnummer und Namensanmeldung

Eine Namensanmeldung und die Beantragung einer schwedischen Zuordnungsnummer (Samordningsnummer) wird von der Botschaft nur dann entgegengenommen, wenn die Absicht besteht, für das Kind einen schwedischen Pass oder eine ID-Karte zu beantragen.  

Beachten Sie bitte, dass die Beantragung eines Passes oder einer ID-Karte innerhalb von drei (3) Monaten nach der Erteilung der Zuordnungsnummer vorgenommen werden muss. Sollte der Passantrag nicht innerhalb dieses Zeitraumes erfolgen, wird die
Nummer widerrufen und gelöscht. In diesem Fall müssen die Sorgeberechtigen erneut eine Zuordnungsnummer beantragen, bevor der Antrag auf einen Pass oder eine ID-Karte gestellt werden kann.

Wenn die Eltern nur eine Namensanmeldung vornehmen und weder einen Pass noch eine ID-Karte beantragen möchten, ist das Anmeldeformular direkt an das Schwedische Zentralamt für Finanzwesen (Skatteverket) in Sollefteå zu schicken. Dem Antragsformular sind eine Kopie der Geburtsurkunde und Kopien der Pässe der Eltern beizufügen. Sämtliche Kopien müssen von einer Behörde Ihrer Wahl beglaubigt sein.

Adresse:
Skatteverket
Folkbokföringsenheten
S-881 52 Sollefteå
Schweden

Beantragung einer Zuordnungsnummer (Samordningsnummer)

Der Antrag muss persönlich von mindestens einem Elternteil/ Sorgeberechtigten bei der Botschaft in Berlin oder bei einem der 12 Honorarkonsulate in Deutschland eingereicht werden.

Folgende Dokumente werden bei der Antragstellung benötigt:

  • Geburtsurkunde im Original. Das Original erhalten Sie nach Anfertigung einer Kopie zurück.
  • Für die Mutter wird eine Bescheinigung über die Schwangerschaft und Geburt (z.B. Mutterpass, Geburtsjournal oder Bescheinigung des Krankenhauses) benötigt. Dies dient als Beleg dafür, dass die Mutter das Kind geboren hat. Die Bescheinigung ist im Original vorzulegen. Das Original erhalten Sie nach Anfertigung einer Kopie zurück.
  • Formular "Anmälan Förnamn och Efternamn" mit den Unterschriften von beiden Sorgeberechtigten. Sie finden das Formular oben rechts.
  • Sollte nur ein Elternteil sorgeberechtigt sein, ist eine von einer Behörde Ihrer Wahl beglaubigte Kopie des entsprechenden Gerichtsbeschlusses oder der Negativbescheinigung vom Jugendamt vorzulegen.
  • Pass oder ID-Karte von beiden Sorgeberechtigen im Original. Das Original erhalten Sie nach Anfertigung einer Kopie zurück.
  • Wenn der schwedische Elternteil im Ausland geboren ist und jemals in Schweden wohnhaft war, wird eine Personenstandsurkunde (Personbevis) benötigt, die nicht älter als einen Monat sein darf.
  • Wenn der schwedische Elternteil niemals in Schweden wohnhaft war, wird ein Beschluss über die Beibehaltung der schwedischen Staatsbürgerschaft nach dem 22. Lebensjahr benötigt.
  • Bescheinigung des deutschen Einwohnermeldeamtes/ Bürgeramtes für den schwedischen Elternteil mit Angaben zu Namen, Staatsbürgerschaft, Geburtsdatum, Geburtsort und aktueller Adresse. Die Aufenthalts-/Meldebescheinigung darf nicht älter als einen Monat sein.
  • Wenn die Eltern nicht verheiratet sind, ist eine, von einer Behörde Ihrer Wahl, beglaubigte Kopie der Vaterschaftsanerkennung erforderlich.
  • Wenn nur der Vater schwedischer Staatsbürger ist und das Kind vor dem 1. April 2015 geboren wurde, wird eine Heiratsurkunde oder, wenn die Eltern nicht verheiratet sind, eine Bescheinigung über die schwedische Staatsbürgerschaft vom schwedischen Migrationsamt (Migrationsverket) benötigt.

Weitere Informationen und das Formular finden Sie in schwedischer Sprache auf der Homepage von Migrationsverket:
Anmälan om svenskt medborgarskap för barn fött utomlands med svensk far

Die Bearbeitungszeit für die Beantragung einer Zuordnungsnummer beträgt ca. 10-12 Wochen.

Der Beschluss über die Namensanmeldung und Zuordnungsnummer wird vom Schwedischen Zentralamt für Finanzwesen (Skatteverket) direkt an die Eltern und in Kopie an die Botschaft geschickt. Erst nach Erteilung der Zuordnungsnummer kann ein Pass oder eine ID-Karte für das Kind beantragt werden. Weitere Informationen:
Reisepass und ID-Karte für Minderjährige


Stand: Juli 2017

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