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Wirtschaft und Beschäftigung - eine gestärkte EU nach der Wirtschaftskrise

Die globale Finanzkrise hat Europa mit voller Wucht getroffen. Ihre Folgen äußern sich in vermindertem Wachstum, Konkursen und Arbeitslosigkeit. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat, seit ihre ersten Effekte spürbar wurden, einen wichtigen Platz auf der Tagesordnung der Europäischen Union.

Dank ihres gemeinsamen Agierens hat die EU dazu beigetragen, dass ein finanzieller Zusammenbruch vermieden werden konnte. Die EU hat sich auf einen Erholungsplan geeinigt, um der Rezession entgegen zu wirken, die Effekte auf die Beschäftigung zu dämpfen und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

Die schwedische Ratspräsidentschaft setzt fort, was unter französischer und tschechischer Führung begonnen wurde. Ziel ist es, das Vertrauen in die Finanzmärkte  wieder herzustellen, den negativen Effekten der Krise auf Wachstum und Beschäftigung entgegen zu wirken, sowie langfristige Lösungen für nachhaltiges Wachstum, Beschäftigung und offene Märkte zu schaffen.

Krisenzeiten sind eine große Herausforderung für die öffentlichen Finanzen. Eine gute Haushaltsdisziplin fördert eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung. Eine zentrale Frage ist daher, wie die Mitgliedsstaaten der EU die Ordnung der öffentlichen Finanzen aufrecht erhalten können. Die Wirtschaftskrise ist global und erfordert eine globale Antwort.

Die G20 (19 größere Wirtschaftsmächte und die EU) sind ein wichtiges Forum. Die G20 werden im Laufe des Herbstes über Ressourcen für die internationalen Finanzinstitutionen beraten, über Regulierung und Kontrolle der Finanzmärkte, über die Arbeit gegen schädliche Steuerkonkurrenz und verstärkte Ressourcen für die Weltwirtschaft. Die Ratspräsidentschaft wird für einen gemeinsamen Standpunkt bei den G20-Gipfeltreffen arbeiten.