Sverige & EU / Sweden & EU

Die schwedische Ratspräsidentschaft - Klima, Umwelt und Energie

Die EU übernimmt weiterhin Verantwortung für die Klimabedrohungen. Es ist die große Herausforderung unserer Zeit, dem globalen Klimawandel zu begegnen. Der Klimawandel hat weitreichende Konsequenzen für die Gesellschaft wie für den Einzelnen und kommende Generationen.

Die EU wird die globale Klimaarbeit weiter vorantreiben. Es ist Aufgabe der Ratspräsidentschaft, gemeinsam mit den anderen Beteiligten daran zu arbeiten, dass bei den internationalen Klimaverhandlungen im Dezember in Kopenhagen ein neues Klimaabkommen abgeschlossen wird.

Die Rolle der EU

Eine Voraussetzung dafür, die Verhandlungen vorantreiben zu können, ist fortgesetzte Einigkeit innerhalb der EU. Die EU hat sich mit ihrem Klima- und Energiepaket auf eine ehrgeizige interne Klimapolitik geeinigt. Die Politik der EU muss weiterentwickelt werden, unter anderem bezüglich der Finanzierung - nicht zuletzt, um den Erwartungen gerecht zu werden, die die Entwicklungsländer an die EU richten. Wir brauchen ein gutes Abkommen für die Zeit nach 2012. Die EU muss auch andere Industrieländer für ehrgeizige Ausstoßbegrenzungen gewinnen. Um die internationalen Verhandlungen vorzubereiten und agieren zu können, sind neue Stellungnahmen in der EU notwendig. Ausgangspunkt für die Ratspräsidentschaft ist es, mit Blick auf und Respekt für nationale Verhältnisse für den Zusammenhalt der EU zu wirken und die Verantwortung der EU als positive Kraft in den Klimaverhandlungen aufrecht zu erhalten.

Klimawandel und Entwicklung

Die EU hat eine wichtige Rolle bezüglich der Entwicklungsländer, die den Folgen des  Klimawandels oft besonders stark ausgeliefert sind. Eine zentrale Frage, sowohl in Zusammenhang mit dem Klimagipfel in Kopenhagen als auch ganz allgemein, ist der Bedarf an effektiver Unterstützung, um die Anpassung der Länder und ihrer Menschen an die Effekte des Klimawandels zu erleichtern. Die von der schwedischen Regierung initiierte Kommission für Klimawandel und Entwicklung ist dazu ein wichtiger Beitrag. Die Ratspräsidentschaft wird die EU in diesen Fragen antreiben, die auch von Bedeutung sind für die Gestaltung der zukünftigen Entwicklungspolitik der Mitgliedsländer und der Kommission.

Außerdem ist es das Ziel der Ratspräsidentschaft, dass die EU durch eine starke politische Führung die Umstellung auf eine nachhaltige Wirtschaft, in der Wachstumsmöglichkeiten gestärkt und Umwelt und Klima berücksichtigt werden, befördert. Die Ratspräsidentschaft hat eine Diskussion initiiert, um diese Entwicklung zu ermöglichen.