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Die Schwedische Botschaft in Wien fungiert gleichzeitig als Ständige Vertretung Schwedens bei den in Wien ansässigen UNO-Organen. Um mehr über diese UNO-Organe und die Arbeit der Ständigen Vertretung zu erfahren, klicken sie bitte hier.

Schweden und die UNO

Seit dem Beitritt Schwedens im Jahr 1946 bildet die Unterstützung der Vereinten Nationen einen Eckpfeiler der schwedischen Außenpolitik.

Aus der Sicht Schwedens stellt die UN-Charta die alleinige Rechtsgrundlage für eine bewaffnete Intervention in souveräne Staaten dar. Die 1999 erfolgte NATO-Intervention im Kosovo und in Serbien wurde jedoch angesichts der damals vorherrschenden Umstände als "legitim" angesehen, im Gegensatz zur Intervention im Irak durch die USA und einige Alliierte im Jahre 2003.

Gemeinsam mit den anderen nordischen Ländern unterstützt Schweden die Entwicklung und Stärkung der friedenserhaltenden Maßnahmen der UN. Über 80 000 Schweden haben seit 1960 an solchen Operationen teilgenommen. Schweden hat sich gemeinsam mit weiteren EU-Mitgliedern für die Ausarbeitung einer grundlegenden Reform zur Stärkung des Systems der Vereinten Nationen eingesetzt.

Seit dem Beitritt zur UNO hat Schweden immer deren Anstrengungen aktiv unterstützt, sich mit langfristigen globalen Problemen in den Bereichen Entwicklung, Abrüstung und Umwelt auseinander zu setzen. Schweden tritt auch für die Wahrung der allgemein akzeptierten internationalen Normen auf dem Gebiet der Menschenrechte und die Stärkung ihrer Umsetzung ein. Besondere Aufmerksamkeit wird den Rechten der Frauen und der Kinder gewidmet.