Obwohl die schwedische Regierung sieht, dass sich die Lage der Weltwirtschaft stabilisiert, erwartet sie, dass die globale Abschwächung der Konjunktur auch weiterhin starke Auswirkungen auf die schwedische Wirtschaft haben wird, mit sinkendem BIP und steigender Arbeitslosigkeit.
- Wir haben hier einen Haushalt, der Schweden hilft und es unterstützt, aus einer sehr schweren Krise wieder herauszukommen, kommentierte der Finanzminister den Haushalt am Montag im Nachrichtenmagazin Rapport des Schwedischen Fernsehens.
Umfassende Maßnahmen für Arbeit Um zu verhindern, dass die Arbeitslosigkeit langfristig auf einem hohen Niveau bleibt und um die Auswirkungen der Rezession zu mildern, schlägt die Regierung eine Reihe von Maßnahmen vor. Zu den wichtigsten gehören mehr Unterstützung für die Gemeinden und Provinziallandtage, ein noch besseres Wirtschaftsklima und Maßnahmen, die die Möglichkeiten von Arbeitslosen verbessern, auf den Arbeitsmarkt zurückzukehren.
Den Kern des Wohlstands schützen Auch die Aufrechterhaltung der Qualität in Bereichen wie Pflege, Betreuung, Schule und Rechtswesen steht im Haushaltsvorschlag der Regierung weit oben. Aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage hat die Regierung beschlossen, sich bei den Maßnahmen auf Kernbereiche des Wohlstands zu konzentrieren. So erhalten Gemeinden und Provinziallandtage in den Jahren 2010 und 2011 zusätzliche Gelder, die Mittel für das Rechtswesen werden aufgestockt und Rentner zahlen weniger Steuern.
Neue Klimainitiativen Die Arbeit zur Erreichung der bereits früher beschlossenen Energieziele wird noch weiter intensiviert. Dies geschieht teils durch neue Maßnahmen zur effizienteren Energieanwendung in der gesamten schwedischen Gesellschaft von Industriebetrieben bis hin zu privaten Haushalten, teils durch dem Klimaschutz dienende Investitionen in den Entwicklungsländern.
Weiterführende Informationen zum Haushalt finden Sie unter: http://www.sweden.gov.se/haushaltundhttp://www.sweden.gov.se/