"Es geht darum, die Wirtschaftskrise gemeinsam zu bewältigen und der steigenden Arbeitslosigkeit, die gegenwärtig ganz Europa trifft, entgegenzuwirken. Es gilt ebenfalls, gemeinsam unseren Beitrag zu leisten und die Welt im Kampf gegen Klimaänderungen zusammenzuführen. Diese beiden Schwerpunkte werden unsere Ratspräsidentschaft bestimmen", sagte der schwedische Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt.Darüber hinaus wird das kommende Halbjahr von institutionellen Veränderungen wie einem neu gewählten Europäischen Parament, einer im Herbst neu zu besetzenden Komission und fortdauernden Unsicherheiten bezüglich des Vertrages von Lissabon geprägt sein.
Bei einer Pressekonferenz in der schwedischen Residenz am 29. Juni präsentierte der Schwedische Botschafter Hans Lundborg österreichischen Journalisten die Schwerpunkte des sechsmonatigen EU-Ratsvorsitzes Schwedens.
Mehr Informationen über die schwedischen Prioritäten finden Sie im Arbeitsprogramm für die sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft, das am 23. Juni von Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt im schwedischen Reichstag vorgestellt wurde.
Während des Schwedischen EU-Ratsvorsitzes wird Botschafter Hans Lundborg die EU auch in den Organisationen der Vereinten Nationen, die ihren Sitz in Wien haben, repräsentieren.