der Auftakt der schwedischen Literaturtage war eine Lesung am 26. April in der Thalia-Buchhandlung Landstraßer Hauptstraße in Wien.Mikael Niemi und Jonas Hassen Khemiri, zwei der populärsten zeitgenössischen schwedischen Autoren präsentierten ihren Werke "Populärmusik aus Vittula" und "Das Kamel ohne Höcker". Mag Barbara Kapek übersetzte aus dem Schwedischen und der Schauspieler Mathias Kahler-Polagnoli trug Ausschnitte aus den beiden Büchern lebhaft und spannend vor. Im Anschluss an die Lesung fand eine anregende und lustige Diskussion mit dem Publikum statt.
Die Literaturtagung am 27. April stand unter dem Motto: Schwedische Literatur-mehr als Krimis. Österreichische, deutsche und schwedische Literaturexperten, sowie schwedische Autoren diskutierten vor einem ausgewählten Fachpublikum über Tendenzen und Merkmale der schwedischen Literatur und ihrer Rezeption im deutschsprachigen Raum. Die schwedischen Schriftsteller P O Enquist, Carl-Henning Wijkmark, Aris Fioretos, Katarina Frostenson, Jonas Hassen Khemiri und Mikael Niemi nahmen an der Veranstaltung teil. Die Tagung fand in der Schwedischen Residenz statt, wo die Gäste bei einem abendlichen Empfang die Möglichkeit hatten, die Vortragenden und Autoren persönlich kennenzulernen. Durch dieses Ö1- Kulturjournal erhalten Sie einen Einblick in die Inhalte der Literaturveranstaltung: http://oe1.orf.at/inforadio/105443.html?filter=5Am 28. April veranstaltete die Schwedische Botschaft in den Räumlichkeiten der schwedischen Residenz Buchpräsentationen und Autorengespräche mit Per Olov Enquist und Carl-Henning Wijkmark, sowie eine Präsentation von Gunnar Ekelöfs Texten. Michael Krüger, Geschäftsführer/ literarischer Leiter des Hanser Verlages berichtete über seine Erfahrungen von schwedischer Literatur im deutschspachigen Raum. Bei einer Minibuchmesse konnten die Besucher in schwedischen Büchern blättern, Bücher kaufen und diese signieren lassen.In der Alten Schmiede/Literarisches Quartier fand um 19 Uhr ein literarischer Abend mit Katarina Frostenson und Aris Fioretos statt.Es waren drei erfolgreiche und spannende Tage, die die österreichischen Medien und die Leser auf Neuerungen und Tendenzen in der schwedischen Literatur aufmerksam gemacht haben.